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Da im März Panoramafotografien von Kamerun auf Werbeflächen in Schweizer Städten installiert sind – hier einige Eindrücke von meiner Reise in Kamerun.
Vor einiger Zeit war ich als Techniker für ein Projekt in Kamerun tätig. Stationiert war ich in Manyemen im Südwesten von Kamerun – mitten im Regenwald. Während der Trockenzeit trägt der Harmattan den Saharastaub bis in diese Gegend.
Wie ist der Alltag in Manyemen? Bereits morgens um 4:00 beginnen die Hähne zu kommunizieren – es sind viele! Damit man nicht schlapp macht, sollte man seinen Rhythmus dem feuchtheissen Klima anpassen.
Ausser Zwiebeln gibt es auf dem lokalen Markt kaum vertrautes Gemüse. Dafür sind die Früchte sehr schmackhaft. Es wird auch geräuchertes Bushmeat angeboten, je nach Jagdglück verschiedenen Ursprungs. Köstlich und unberechenbar ist frisch gezapfter Palmwein.
Die Wäsche wird von Hand gewaschen und muss gebügelt werden. Sonst könnten sich Mangofliegenlarven darin festsetzen und sich später in die Haut bohren. Wasser und Strom sind keine Selbstverständlichkeit. Gegen 22:00 wurden die Generatoren ausgeschaltet. Findet man die Zündhölzer nicht rechtzeitig oder geht das Kerosin der Buschlampe aus, sitzt man plötzlich im Dunkeln.
Unter dem Moskitonetz ist man vor Krabbelgetier weitgehend sicher. Nachts setzt der Dschungelsound ein, der sich aus verschiedenen Tierlauten zusammensetzt - z.B. Flughunde auf Mangojagd. Manchmal hört man Tamtams oder Makossa-Musik aus der Nachbarschaft.
Kamerun wird „das kleine Afrika“ genannt. Vom Golf von Guinea bis zum Tschadsee trifft man auf verschiedenen Ethnien, Fauna und Flora. Ich besuchte die Rundhüttengehöfte im Norden und die unberührten Strände im Süden.
Unvergesslich bleibt ein Tropengewitter in Kribi. Zwischen dem Regenwald und den rauschenden Wellen des Meeres bin ich den Naturgewalten ausgeliefert. Die warme Tropendusche ist ein Genuss. Eindrücklich ist auch ein Singwettbewerb in Bamenda. Die Vielfalt der Stimmen im Einklang mit rhythmischen Bewegungen und traditionellen Instrumenten lässt es prickeln auf der Haut. Etwas unsicher fühlte ich mich bei der Begegnung mit einer Pythonschlange im Koruppark oder mit Löwen und Elefantenbullen im Wazapark. Mit einem Führer jedoch absolut ungefährlich, nicht!?
Es war eine spannende Zeit in Kamerun – thank you plenty!!
Panoramafotografien von Kameruns Alltag sind jetzt auf Werbeflächen in den Schweizer Städten Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich zu sehen.
Wo sonst Models posieren, sind im März die Aufnahmen vom Schweizer Fotografen Michael von Graffenried installiert. Vom 6. – 22. März sind die grossformatigen Panoramafotografien aus Kamerun auch im Zentrum Paul Klee in Bern ausgestellt. Zudem ist ein Katalog zur Ausstellung beim Schwalbe Verlag erschienen.
Michael von Graffenried war auf zwei Kamerun-Reisen mit dem Hilfswerk Fairmed. Dabei galt sein Interesse dem Alltäglichen. Gemäss FAZ.NET hat er seine Vorgehensweise so beschrieben: Er fahre an einen Ort, pflanze sich wie eine Pflanze dorthin und beobachte einfach, was um ihn herum geschehe.
Die Kapverden sind von afrikanischen, portugiesischen und mediterranen Einflüssen geprägt, was auch in der Musik zum Ausdruck kommt.
Die kapverdischen Inseln südlich der Kanaren sind windig, hügelig und trocken, doch liegt in der kargen Mondlandschaft eine eigenartige Schönheit. Einige der Inseln verfügen sogar über eine üppige Vegetation. Zudem bieten die Kapverden viel Sonne, viel Sand und viel Meer! Deshalb sind die Inseln bei Sonnenhungrigen hoch im Kurs.
Die Zeit von August bis Oktober eignet sich am besten für eine Reise auf die Kapverden. Dann sind die Temperaturen angenehm warm. Allerdings weht das ganze Jahr über eine steife Brise – Windjacke nicht vergessen!
Über die kapverdische Musik werden die Sehnsüchte und Träume der Kapverdianer in die Welt hinaus getragen. Musik hat einen festen Platz im Leben der Kapverdianer. So gibt es bei nur 400.000 Einwohnern stolze 5 Radiosender, die nahezu 24 Stunden „on air“ sind. Kapverdische Musik von Stars wie Lura, Tcheka oder Mayra Andrade ist in der ganzen Welt beliebt.
Sefi Attas Roman Sag allen, es wird gut ist die Biographie einer jungen Nigerianerin und wurde in die neue litprom-Bestenliste Weltempfänger gewählt.
Zum ersten Mal ermittelte eine hochkarätige Jury unter Vorsitz von Ilija Trojanow die besten sieben Bücher aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Jürgen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse und Pate des Weltempfänger, sieht in der Auszeichnung „die Chance, Bücher aus fernen Ländern bekannt zu machen.“
Sefi Attas Roman erscheint im Peter Hammer Verlag, der soeben den mit 26.000 Euro dotierten Kurt Wolff Preis 2009 erhalten hat. Der Verlag zeichnet sich durch sein mutiges Engagement für Literatur aus Afrika und Lateinamerika aus.
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Einen Reiseführer für das nächstes Reiseziel findet man meistens schnell. Es ist auch relativ einfach, passende Reiseliteratur aufzuspüren. Bist du jedoch neugierig auf Land und Leute, sind Bücher von Autoren aus dem entsprechenden Kulturkreis sehr spannend. Diese Literatur kann dir Einblicke in die Gedankenwelt und den Alltag der Menschen in fernen Ländern vermitteln. Allerdings ist es nicht immer einfach, diese Bücher zu finden.
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